10. Tag

10.Tag

Das erste mal bin ich so gegen sechs aufgewacht, als gerade ein wenig Helligkeit vor den Fenstern war. Die ganze Stadt lag unter mir, alles noch in dicken Morgendunst gehüllt. Aber nicht überzeugend genug um wach zu bleiben. Gegen 9 dann aufgestanden.

So da standen wir nun und wollten eigentlich mit dem Taxi durch die halbe Stadt zum Central Pier. Der Taxifahrer hat uns abgeraten, da die Fahrt gut eine Stunde dauern würde. Er wüsste ein Pier viel näher, das würden wir in einer viertel Stunde erreichen. Also gut., dann das kurze Stück. Das ging auch sehr schnell und dann hjabe ich mich doich betuppen lassen…. Mönsch, das passiert mir aber selten :O) Anstatt nur eine Fähre zu buchen, habe ich eine Rundfahrt für eine Stunde gebucht. Durch Kanäle und am Ende mit halt am Grand Palce. Nun gut… richtig viel Geld aus der Tasche gezogen hat er uns (mir) ABER es war sehr witzig!! Der Chao Phraya Fluss, teilt Bangkok in die Ehemalige Hauptstadt Thonburi (heute die Scheel Sick) und Rattanakosin die richtige Seite. Natürlich nur bezogen auf einen kleinen Bezirk. Aber wir fanden es spannend mal den Fluss zu erfahren. Nun gut, das Bötchen kam schnell und es war ein Longtail, also ein sehr tief liegendes, sehr schmales Boot mit einer Schraube die an einer langen Welle befestigt ist. Nicht so super stabil das ganze, und wenn man dann so tief im Wasser liegt ist ein Fluss (etwas schmaler als der Rhein, aber bestimmt hundertmilliardenmillionen mal schmutziger schon sehr groß und sehr schmutzig!! Der Gutste also mit uns in über den großen Fluß in schmalere Kanäle. Das hatte was zwischen Slum und SlumSlum und „Da-würd-ich-auch-wohnen" Alles nebeneinander. Man versuchte uns dann noch in eine Boxshow zu bringen und per „Watermarket" was zu verkaufen, aber wir sind ja hervorragende Abschmetterer!! Naja nach einer Stunde waren wir dann am Palast und Ralf ist beinah ausgerastet, als die bei der Landung nochmal Geld heben wollten, weil wir nicht mit der regulären Fähre gekommen sind. Natürlich war vor der Landungsbrücke ein Markt und hunderte Menschen haben uns angequatscht.

Dann standen wir aber schon vor Grand Palace. Sehr witzig, ein Mädel aus dem Hotel hat uns gewarnt, das dort Menschen lauern, die sagen, dass der Palast gerade nicht zu besuchen ist. Aber das er ein tolles Plätzchen etwas weiter weg kennt, für nur x Bath. GENAU das ist uns passiert. Ich hatte es schon wieder vergessen. Also wir weiter und natürlich war der Palast offen :O) Grand Palace wurde 1782 errichtet, da der damalige König befand, dass er von der Scheel Sick weg möchte – guter Mann ;O) Er beherbergt nicht nur den königlichen Palast und die Thronhallen, sonern auch einige Regierungsgebäude und den berühmten Tempel des Smaragdbuddhas. Das Gelände des Grand Palace hat eine Größe von 218,000 qm und ist von 4 Mauern umgeben, die eine Gesamtlänge von 1900m hat. Und wir haben alles belaufen. Das ganze ist sooo riesig und so viel glänzendes Gold und Statuen und Statuetten. Unglaublich schön. Aber ich muss sagen, kulturelles Interesse wird von 35°C schon eingeschränkt …aber nein wir waren wacker!! Toll ist der Tempelteil des Palastes, mit der oberen Terasse und hier den vier Hauptmonumenten. Ein Reliquienschrein in Form eines goldenen Chedi (so ein Ding halt) ein Miniaturmodell von Ankor Wat und Das königliche Pantheon mit Statuen früherer Monarchen. Um die Terrasse herum stehen Statuen von Elefanten und mythologischen Figuren. Aber umwerfende, ist der Tempel mit dem Smaragdbhudda. Es ist eines der größten Heiligtümer. Der Gute ist allerdings nicht aus Smaragd sondern aus grüner Jade und wurde 1434 ENTDECKT, also wird er noch viel älter sein. Und so könnte ich Euch noch VIEL mehr erzählen, aber würde echt dauern!!! Naja wir haben da schon Stunden verbracht und sind auch in einen kleinen Regenschauer gekommen. Nein es erfrischt nicht bei einer 90% Luftfeucht *japs* (ok vielleicht ein bissi übertrieben)

Erst einmal ein Päuschen gemacht, unser Wasserdefizit mit Gatorade und Wasser aufgefüllt und dann tapfer wieder durch die brütende Hitze , zu Wat PO. Leider gibt es zu Wat Po keinen Plan den die verteilen, aber dafür das es ein Kloster ist, ist es definitiv zu groß!!! Mensch, können die denn nicht mal an kleine Touristenfüsschen denken?? Aber auch hier, Mösch ist das geil!! In Wat Po, ist der größte und älteste Tempelbezirk und besteht seid dem 16. Jahrhundert. Hier leben 300 Mönche und das bombastische hier ist der schlafende Buddha. Er ist riesig! Wirklich beeindruckend, leider kann ich mit keinen Zahlen um mich schmeißen :O) Das gibt unser Reiseführer nicht her. Aber er ist halt eben nicht alles. Das Gelände ist einfach riesig. Nachdem wir uns dann ein paar mal ausgeruht haben und dann wirklich nicht mehr konnten UND es wieder zu monsunen schien, haben wir uns dann entschlossen uns ein Taxi zum Flughafen zu nehmen. Wir können eh nicht mehr, dann können wir auch auf dem Flughafen 5 Stunden abhängen :O) Also haben wir uns ein Taxi gekauft und der hat uns zum Flughafen gerast. Auch eine Erfahrung wert.

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