Gedichte

Meine Gedichte…

In den letzten Jahren war ich mehr oder weniger Fleißig. Hier findet ihr ein paar meiner Ergüsse….

Etwas zum lachen, etwas zum Nachdenken, und ganz unten eine etwas zu Weihnachten

 

 

 MIDDACH….

Ruhe ist eingekehrt, Still ist es und stumm
Gedanken träumen, Liebe leben
wie der Bär am Honig kleben
voller Freude alles geben
Hirn, Verstand und Herz dazu
manchmal ist es hier recht kirre
keine Angst wir sind nicht irre
nur was Wüst, es g´hört dazu….

November 2005
 
Ruhe ist eingekehrt, Still ist´s und stumm
Gedanken träumen, Liebe leben
wie der Bär am Honig kleben
voller Freude alles geben
Hirn, Verstand und Herz dazu
manchmal ist es hier recht kirre
keine Angst wir sind nicht irre
nur was Wüst, es g´hört dazu…. 

 

Kuh`s Schlafgedicht

Bunte Kuh 1
……

Eine Kuh die buntgefleckt,
fröhlich Ihre Euter streckt,
ein wenig in die Gegend stiert,
und eigentlich nach gar nichts giert,
die ist gut dran, und deshalb munter.

Sie kaut ihr Gras und käut es wieder,
sie legt sich hin und schließt die Lieder,
ach so ne buntgefleckte Kuh,
hat ihre Ruh

MUH

Bunte Kuh 2
……

Müde bin ich bunte Kuh,
schließe meine Augen zu,
lege meinen Euter an,
damit ich besser schlafen kann.

Träumen darf ich bunte Kuh,
von sonnigen Wiesen und wonnigem muh,
von farbigem Fell und glänzenden Hufen,
höre von weitem den Bauer mich rufen.

Er will mich treiben, will mich jagen
will fangen mich an allen Tagen
will immer nur das eine, dieser Knilch,
meine Milch.

Müde bin ich, bunte Kuh,
schließe meine Augen zu,
lege meinen Euter an
da kommt der Bauer gar nicht dran

Muh

 

Die Zeit

November 2005
 
Ein Tag zu wenig Stunden hat
das ganze Spiel bin ich so satt
die Zeit läuft weg und kommt nicht wieder
man streckt sich und verrenkt die Glieder
am Ende aber bleibt´s dabei
der Tag ist viel zu schnell vorbeiIch bräucht´ so viel um all die Sachen
die nötig sind auch mal zu machen
und nebenher es tut mir leid,
bleibt auch für Dich hier keine Zeit
Oh glaube mir, ich würd´s ja ändern
und gern mit Dir im Grünen schlendern….
Kann meinen Kopf jedoch nicht leeren
mich der Gedanken nicht erwehren
die strömen immer von alleine
kannst Du verstehen wie ich es meine
da ist kein Platz für unsre Liebe
oder irgendwelche Triebe….Ich empfinde tiefe Schuld
hier meine Bitte, hab Geduld
Schenk mir die Zeit die ich nicht habe
sei du der Pol wo ich mich labe
Ein Tag zu wenig Stunden hat
das ganze Spiel hab ich so satt…. 

Schneeflocke – Weihnachten

Dezember 2005
 
Schneeflocke fällt
Allein auf die Welt
Wird nicht gesehen
So kann es gehen
Schneeflocken fallen
Viele, ganz still
Weiß wird die Welt
Auch wenn sie´s nicht will
Schnee schippen muss ich
Denn alles ist voll
Nase friert ab
Find ich gar nicht toll!!

Rutschig die Straßen
Gefahr viel zu hoch
Alles wird matschig
Und schön ist es doch

Dann kommt er der Abend
Mit Stille und Ruh
Weihnachten ist
Und ich frage mich nu

Schneeflöcken besungen
Seid eherner Zeit
Wo bist du denn nur
Denn jetzt ist die Zeit…..

 

 

 

Sternenkind

Ulrike van Koll – Dezember 2005

Zantano war der Hüter und Lehrer der Sterne, denn Ihr müsst wissen, auch Sternchen müssen durch eine Schule gehen. Dort lernen sie wie man richtig funkelt und wo ihr Platz ist am Himmelszelt und noch vieles mehr!

Eines Tages vor sehr langer Zeit, ließ Gott Zantano zu sich rufen. Zantano trat also vor Gott und dieser sagte ihm:


„ Zantano, schicke mir einen Deiner Sterne ich habe eine sehr wichtige Aufgabe für ihn!“

„Ja Herr, ich schicke Dir meinen hellsten Schüler“ sagte Zantano.

Er ließ Strahler zu sich kommen und sagte zu ihm:“ Strahler, Du bist mein hellster Schüler, gehe zu Gott er hat eine Aufgabe für Dich“ Strahler strahlte noch heller als sonst und machte sich auf den Weg. Er schubste andere Sterne zur Seite und rief „Macht Platz, ich habe einen Termin bei Gott“ oder er strahlte so hell, dass die anderen sie duckten um nicht geblendet zu werden. Als er dann vor Gott stand sagte dieser „Sag mir Strahler, wenn ich Dich strahlen lasse um den Menschen den Weg zu weisen, wie hell würdest Du strahlen??“ „Pah“ sagte Strahler “so hell das sogar der Abendstern erblasst!“ „Danke Dir kleiner Stern, Du kannst gehen und schicke Zantano bitte zu mir!“ Der Stern ging wieder strahlend zurück und er rief wieder „Aus dem Weg, ich hatte einen Termin bei Gott und er hat einen Auftrag für mich“ An der Schule angekommen sagte er Zantano bescheid , der sich sofort auf den Weg machte.

Zantano trat vor Gott und dieser sagte „Zantano, Strahler ist nicht das was ich suche, er strahlt zwar hell aber sein Licht ist zu kalt! Schicke mir einen anderen“ „Ja Herr, ich sende Blink zu Dir“

Gesagt getan, er schickte Blink zu Gott, dieser machte sich sofort auf den Weg. Er rempelte und schubste die anderen Sterne, piekste sich den Weg frei und rief „Lasst mich durch, aus dem Weg ICH habe einen Termin bei Gott!!“ Als er dann vor Gott stand sagte dieser „Sag mir Blink, wenn ich Dich strahlen lasse um den Menschen den Weg zu weisen, wie hell würdest Du strahlen??“ „OH“ sagte Blink “ ich würde so hell strahlen, dass sogar der Mond blass würde!“ „Danke Dir kleiner Stern, Du kannst gehen und schicke bitte Zantano zu mir!“ Blink machte sich auf den Rückweg und blähte sich dabei immer weiter auf! Dabei rief er „Macht Platz Leute ich hatte einen Termin bei Gott!“

Zantano stand wieder vor Gott und dieser sagte „Blink ist ein kräftiger Stern aber er ist nicht das was ich suche! Schicke mir einen anderen!“ „Aber Herr, wenn Du mir sagen könntest was die Aufgabe ist könnte ich eine bessere Wahl treffen!“ „Nein Zantano, das kann ich nicht, sende mir einfach den nächsten Stern“ In diesem Moment polterte es hinter dem Vorhang und zwei Sterne kullerten hervor. „Was macht Ihr denn hier?“ fragte Zantano sie zornig „ Wir sind Dir gefolgt, denn was Strahler und Blink können, können wir schon lange!“ sagte der erste „Ja denn wir gehören zusammen und können alles doppelt so gut!“ sagte der andere. „Und wir würden so hell strahlen, dass die Sonne blass würde!“ sagten beide zusammen. Zantano schüttelte den Kopf und sagte bedauernd zu Gott „Herr ich muss mich für meine Sterne entschuldigen! Das sind Brizzel und Bruzzel ein Zwillingssternenpaar .“

Brizzel und Bruzzel stampften mit den Füßen auf den Boden und sagten aus einem Mund „Wir wollen auch was für Dich tun, immer nur Blink und Strahler, das ist gemein!! Wir wollen auch…..“ „Seid still“ sagte Zantano zornig „und ab mit Euch in die Schule!!“

Zantano stand traurig vor Gott dieser sprach zu ihm „ Sage mir Zantano, und überlege gut. Wenn ich Dir sage ich brauche einen Stern der:

Keine Eifersucht kennt sondern Wärme in sich trägt
Keinen Neid kennt sondern sich mit jemandem freuen kann
Der lieben kann ohne einen Gegenwert zu erwarten
Der keine List kennt und nichts Böses im Sinn hat
Der einer unter vielen ist aber dennoch etwas Besonderes.

Gibt es nicht einen unter Deinen Sternenkindern?? Geh zurück und denke gut nach, wenn Du ihn gefunden hast, bringe ihn zu mir!“

Zantano ging traurig zurück, das Herz war ihm schwer. Er hätte Gott doch so gerne geholfen, und was musste er nun entdecken, er hatte einen Haufen kleiner eifersüchtiger, neidischer und arroganter Sterne herangezogen! Er seufzte so tief und voller Schmerz. Da hörte er ein kleines Stimmchen neben sich „Zantano, was hast Du nur? Du siehst so traurig aus, kann ich Dir helfen“

Zantano schaute neben sich und da schwebte der Kleine. Der Kleine hatte noch nicht mal einen richtigen Namen. Seine Eltern waren kurz nach seiner Geburt verglüht und er war als Baby vom Himmel gefallen. Er war ziemlich ramponiert! Eine Zacke war ihm abgebrochen und er hatte überall Kratzer und Katschen. Aber er besaß ein inneres warmes Leuchten, das einem das Herz erwärmen konnte. Er war ein selbstloser kleiner Kerl und immer da wenn man ihn brauchte! Ja das war er! Zantano schnappte sich den Kleinen und eilte zurück zu Gott

„Herr, ich habe hier was Du suchst! Das ist Kleiner!“ Kleiner hatte sich furchtsam hinter Zantano versteckt und lugte nun ein bisschen hinter seinem Mantel hervor und stotterte „Ggguten Taggg liebber Gottt….“
„Komm zu mir kleiner Stern“ sagte Gott „Du brauchst Dich nicht zu fürchten!“ Kleiner schwebte ganz vorsichtig nach vorne, er hätte sich am liebsten noch kleiner und durchsichtiger gemacht. Aber er war auch neugierig, wann hatte man schon mal die Möglichkeit vor Gott zu schweben. Vor lauter Aufregung bekam er ganz rote Wangen und er funkelte nervös.

„Sag mir mein kleiner Stern, wenn ich Dich strahlen lassen würde um den Menschen den Weg zu weisen, wie hell würdest Du strahlen??“
„Ach Herr, mein Strahlen ist nicht so hell und mir fehlt eine Zacke und alle anderen Sterne sind doch eh heller als ich!“ „Hm“ sagte Gott „ Ich werde meinen Sohn auf die Erde senden um den Menschen Frieden und Hoffnung zu bringen. Aber er ist ein kleines Kind und so brauche ich Deine Hilfe, auf das die anderen Menschen den Weg zu ihm finden. Komm – ich zeige ihn Dir!“

Da Gott ja allmächtig ist, kann er auch in die Zukunft blicken lassen und der Kleine erhaschte einen Blick auf Jesus.

Ach wie wurde ihm das Herz warm, ein kleiner Kerl wie er, aber er strahlte so viel Glück und Hoffnung und Liebe aus, das es ihn überschwemmte. Und er sagte ganz verträumt! „Ach Herr, ich würde strahlen wollen wie die Liebe, ich würde leuchten wollen wie die Hoffnung und ich würde blinken wollen aus lauter Zuversicht! Ich würde die Sonne, den Mond und die anderen Sterne mit mir leuchten lassen wollen zu Ehren Deines Sohnes!!“


Ohne es zu merken hatte der Kleine sich verändert, er war zu einem schönen warm strahlenden und blinkenden Stern geworden, Seine Zacke war wieder heile und es waren auch keine Katschen oder Schrammen mehr zu entdecken. Es hat schon seine Vorteile, wenn man einen Auftrag von Gott übernimmt! Gott lächelte und sprach: „Und ich gebe Dir einen Namen, Weihnachtstern sollst Du heißen und Du sollst für ewig in den Herzen der Menschen leuchten, wenn sie an meinen Sohn denken, da Du ihnen den Weg gewiesen hast!“

So geschah es also, dass der Kleine Stern seinen Platz am Himmel fand , und den Menschen den Weg wies um Jesus zu finden.

Gott und Zantano schauten sich zufrieden den Kleinen Stern an und Zantano lief eine Träne über die Wange, vor lauter Stolz und Freude, dass er unter seinen Sternen den Einen gefunden hatte!

 

 

 

Diese Sammlung ist während meiner Zeit meiner Arbeitssuche entstanden, als ich eine ganz dolle Fortbildung machen durfte….Was mich errettete war definitiv die Möglichkeit mit meinen Freunden zu chatten!!! Daher immer noch Danke Danke :O)

Die Errettung eines Wüstlings aus tödlich langweiliger Gefahr
November 2005

Der Morgen begann schon damit, dass ich den Wecker überhörte.
Ich sprintete aus dem Bett und vergaß dabei, das mein Körper so etwas am frühen Morgen gar nicht mag und sich umgehend damit an mir rächte,
das er meinem Fuß befahl in meiner Decke hängen zu bleiben.

Mein vegetatives Nervensystem reagierte sofort mit einer massiven Ausschüttung von Adrenalin. Mein Herz noch auf Sparflamme wurde völlig überrascht und reagierte mit einem heftigen Gestolpere. „Naja“ dachte ich mir „jetzt bin ich wenigstens wach“.

Da ich aber nicht im geringsten besser gelaunt war, ab in die Küche und Kaffe aufsetzen. Kaffe, dieser herrliche Duft des morgentlichen Koffeins der mich immer wieder lockt um meine Zellen zu durchströmen wie die warme Hand eines Mannes auf meinen Schenkeln es tut! …. …..Das wohlige Gefühl wandelte in kurzer Zeit in einen grausigen Schrei…sie sie versagt, sie lässt mich im Stich, dieses Luder!! Sie verwehrt mir meinen morgentlichen Genuss, ich komme auf Turky, ich bin nicht süchtig aber ich brauche ihn!!! Jetzt !!!! Okay Miststück dir zeig ich es….. ich habe noch den kleinen Glücksbereiter, ja den – oh, den ich an Marlies verliehen habe……Gut, nicht gut, gar nicht gut!!!

Die Zeit wird knapp, ich also ins Bad und… der nächste jetzt wirklich wütende Schrei durchzog die Wohnung, das Haus, die Siedlung – das Fenster war auf. Wir haben Herbst, morgens ist es wirklich kalt, wirklich kalt….ein Zustand der mit mir nicht kompatibel ist!! Katzenwäsche…alles egal…habe gestern geduscht, mein Körpergeruch hält sich definitiv in Grenzen, alles egal! Zähne putzen und den Schuldigen für das offene Fenster suchen!!

Oh Ausgeburt des schlechten Gewissens….Er steht lächelnd, mit seiner Tasche in der Hand, liebvoller um Verzeihung heischender Blick, haucht er mir ein „Guten Morgen mein Liebling“ ins Ohr drückt mir einen Kuß auf den Mund (guuut das ich mich zum Zähneputzen durchgerungen habe!)
und verschwindet mit einem „Bis heut Abend und viel Spaß“ durch die Tür!

Anziehen, Sachen raffen, ins Auto, los, sofort Parkplatz vor der Tür! Ja, es geht aufwärts. Ab in die Schulung und jetzt Nerven behalten!!

Wie kann es sein das Frauen morgens schon darüber reden können, was in der und der Serie passiert ist, was in der und der Frauenzeitschrift steht. Wie kann es sein das sie überhaupt schon mit jemandem reden können???? Ich bekomme morgens allerhöchstens ein Grunzen, an guten Tagen ein Brummen fertig! Ich bin anders! Mir fehlen diese Gene!! Ich beschließe das es kein Manko ist und richte mich an meinem Platz ein…

Also Computer anmachen und auf die Hölle warten die da kommen wird!! Das ganze nennt sich Schulung in EDV und wird gesponsert von der Anstalt der Überflüssigenveralter (das sind die Menschen die Suchende nicht darin zu unterstützen, dass sie auch etwas finden. Einen Job zum Beispiel!!)

Ich habe da schon gelernt, dass man einen Computer an und wieder ausmachen kann, das es Programme gibt und all so wichtiges Zeug…
HALLO??? Ich lebe mit meinem Laptop, ich liebe meine Programme, ich fasse nicht was ich hier tue!!

Ach ja, meine Zeit verbringe ich damit, meine Gedanken am abschweifen, meine Augen am zufallen und meinen Körper am Leben zu erhalten. Wer braucht da schon einen richtigen Job? Das alles ist definitiv anstrengend genug!

Der arbeitsuchenden Pein

Der Tag er treibt vorbei, owei,
muss all die schönen Dinge missen,
will nix von Word und sowas wissen,
werd hier gequält, wer rettet mich,
oh Muse hör – ich bitte Dich.

Kann hier nur sitzen und nur träumen
von freiem Feld und hohen Bäumen
besser noch ich sag es euch
von Kaffe, Brötchen und so`n Zeuch.

Ach, knurren tut mein Magen jetzt
wird nicht gefüllt, ist wie gehetzt..
Vor lauter Frust, geh ich jetzt rauchen
kann Euer Mitleid gut gebrauchen!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.